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brandneues gratis-Hörspiel: „Caught in the AD“ von Silke Denk und Stuart Kummer

by - 27. Februar 2010

Zeit, hier mal was vorzustellen, dass nicht nur keiner kennt, sondern dazu noch ganz frisch und download-unverbraucht ist. „Caught in the AD (CITA), das spannende Hörspiel über die Werbebranche“ feierte seine Release-Party am 18.12. und wurde von Silke Denk und Stuart Kummer geschrieben. Zusammen mit WDR Media (das hört man manchmal am Hörspiel) hat die Werbe-Musik-Firma Hastings Music GmbH das Hörspiel produziert. Ton und Sounddesign stammen von Lars Gelhausen. CITA ist ein Hörspiel „von Werbern für Werber“ und zeigt die Werbebranche aus einem internen, überspitzt-parodistischen Blickwinkel. Hier ein Trailer (mit Joachim Kerzel). Den Link zum Podcast-Download gibt’s hier.

Zum Inhalt:

Tim Hartmann (Simon Jäger) ist Juniortexter bei der Werbeagentur Adler&Adler. Auf seinem Weg zur Festanstellung gerät er immer wieder an seine Grenzen. Sein despotischer Chef Matthias Krafft (Martin Kessler), der unberechenbare Schokokeks-Kunde und die bildhübsche Roboterfrau aus dem Werbeblock bringen ihn mehr als einmal um den Verstand. Dieses Hörspiel ist für alle, die Werbung lieben, darunter leiden oder schon immer mal hinter die Kulissen eines Werbeblocks schauen wollten.

Und nun warum ich das Hörspiel empfehle:

Es ist verdammt großartig geworden! Das Hörspiel ist hochgradig Werbungsbranche-nerdig und nimmt die Akteure gekonnt und überspitzt aufs Korn. Oder wie die Autoren sagen: das Hörspiel spiegelt die Wirklichkeit unadäquat wieder.😉

Dabei bleibt es aber nicht. Im zweiten Teil wird die Arbeit in einem Tonstudio („Hastings?!“) persifliert und das Hörspiel dabei in sich selbst zerlegt. Großartig! Einfach nur genial die Idee und hier auch meine allerbesten Glückwünsche, dass die Macher das nicht nur gewagt haben, sondern auch gekonnt umgesetzt haben! Den größten Vogel schießen sie dann im zweiten Teil mit Tims Drogenträumen und den darin sehr undezenten Hinweisen auf bekannte Elektro- und Textilsupermarkt-Werbung ab. – Ich wünsche keinem jemals, durch allzuviel Arbeitseifer und Muntermachern soetwas durchmachen zu müssen. Puh!

PS: Wer noch weiter zu dem Hörspiel forschen möchte, kann sich den niederschmetternden Kommentar einer anderen Werbefirma (Achtung, Spoilergefahr!) ansehen, aber auch Facebook-Freund vom imaginär-ironischen Werbe-Sexisten Matthias Krafft werden.

„Matthias Krafft überlegt sich grade was für ein Werbemittel er eigentlich ist. Entweder ein Riesenposter oder ein Mailing, das in jeden Schlitz kommt.“

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