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Flattr im November und fleißige Propaganda

by - 17. Dezember 2010

Es ist schon spät in den Dezember hinein, aber natürlich möchte ich nicht meine Flattr-Klicks für diesen Monat verheimlicht wissen.

Flattr hatte die Einnahmen aus dem letzten Monat schon am 1. Dezember veröffentlicht. Allerdings wurde die genaue Anzahl und Einnahmen aus den einzelnen Klicks erst am 10. Dezember veröffentlicht – nachdem die Einnahmen für die weitere Verwendung freigegeben wurden. An dieser Stelle möchte ich tausend Dank für guttuende fünf Klicks sowie wunderbare 2,70 Euro sagen, die natürlich auch wieder vollständig verflattert werden. Ich wollte diesen Bericht eigentlich auch schon viel früher schreiben, doch wartete ich noch auf die taz. Die hatte zwar pflichtschuldig schon am 1. Dezember verkündet, dass ihre Flattr-Einnahmen auf einen Rekord von 1.860 Euro gestiegen sind, allerdings hat sie bisher noch nicht nachgetragen, welcher Artikel wieviel eigentlich eingebracht hat. Besonders interessiert es mich, wieviel der Artikel über den „Behörden-Terror“ von WDR-Moderator Ranga Yogeshwar an Spenden erzielt hat. Aber egal. Man kann nicht alles haben.

Was man aber haben kann, ist Einblick in verschleierte Vorgänge unseres Gemeinwesens, die angeblich um die Demokratie zu schützen vor ihr geheim gehalten werden müssen. Deshalb hab ich oben rechts das Banner angebracht, das einjeden auf die derzeit aktuell zugängliche Adresse von WikiLeaks bringt – selbst wenn andere nach und nach abgeschaltet werden sollten.

Auch sehr wichtig finde ich den Appell gegen die Kriminalisierung von WikiLeaks – initiiert durch die Informationsdienstleister die taz, die Frankfurter Rundschau, der Freitag, der Tagesspiegel, Perlentaucher.de, die Berliner Zeitung, netzpolitik.org sowie das European Center For Constitutionel and Human Rights (ECCHR). Gründe dafür gibt es genug. Wer nicht dafür suchen möchte, bekommt sie auch hier erklärt. Und übrigens: WikiLeaks kann man auch flattern!

One Comment
  1. S. Heiser permalink

    Der Artikel wurde im November 685-mal geflattert und brachte 349,29 Euro ein. Leider mussten wir bei der taz die Flattr-Statistik zunächst ohne die Summen für die einzelnen Artikel veröffentlichen, weil Flattr diese Details in diesem Monat nicht zum Monatsanfang zur Verfügung gestellt hatte. Nachdem dann jemand in den Kommentaren wegen des Artikels nachfragte, hatten wir den genauen Betrag für den Artikel am 10. Dezember ebenfalls in den Kommentaren veröffentlicht.

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